Der Moment, wenn du dir selbst wieder Flügel gibst

Warum ich schreibe; was ich aus der Tiefe meiner Seele erreichen will - und wie wir uns selbst unsere Flügel wiedergeben

Eigentlich sollte das nur ein kurzer Vorstellungspost werden. Doch dann kam er wieder: dieser innere Fluss, der meine Finger einfach tippen lässt, ohne nachzudenken, welches Wort als Nächstes kommt. Und da wusste ich, es wird ein ….. NEUER BLOGARTIKEL! :-) Für alle, deren Herzen aufleuchten, wenn sie einen weiteren Informationsschnipsel auf ihrem einzigartigen Seelenweg in die Entschlüsselung ihrer wahren Berufung finden. Bist du eine*r von ihnen?

Und hier beginnt die Entfaltung:

Warum tue ich das hier eigentlich? 

Zum einen erleichtert es mich unheimlich, meinen inneren Reflexionen Ausdruck zu geben — und etwas Sichtbares aus den inneren Prozessen zu erschaffen, die sich im gelebten Moment oft so schwer, roh und chaotisch für mich anfühlen. Es gibt meinem inneren Leiden einen Sinn, wenn am Ende etwas Kreatives, bestenfalls Berührendes und Nutzbringendes für andere daraus entsteht. Darum fühlt sich der Selbstausdruck für mich wie eine Berufung an. Es soll ein ehrlicher, liebevoller Spiegel sein, für die, die bereit sind, in sich selbst zu schauen. 

Ehrlichkeit beim Schreiben ist mein Anspruch an mich selbst, nicht weil ich einen Hang zur Selbstexposition hätte — sondern weil es mein Wunsch ist, dass andere sich in meinen Texten wiederkennen und dem, was sie in sich selbst vielleicht noch nicht greifen können, einen Namen geben können. 

Denn ich will von Herzen zurückgeben, was ich für mich selbst in Büchern, Blogs und Texten gefunden habe, als ich es am meisten gebraucht hatte: Selbstverständnis, Erleichterung, Hoffnung, Weite, eine neue Perspektive und Zuversicht. Die Zuversicht, das eigene Leben doch in den eigenen Händen zu haben — und es von innen heraus gestalten zu können. Durch die Kraft der Gedanken und des Körpers.

Mein Weg ist einer aus der beruflichen Ausweglosigkeit, die mich jahrelang in der Ohnmacht, im „Klein-Sein“ und „Unterdrückt-Sein“ hielt — hinein in das gelebte Vertrauen, die Eigenmacht und Selbstbestimmung. 

Genau diese Erfahrungen und Erkenntnisse aus meinem Weg möchte ich heute weitergeben. Auch in meiner Arbeit als Wegbegleiterin

Ich möchte Menschen erreichen, die spüren, dass etwas in ihnen ruft. Menschen, die offen für Begriffe wie SeelenwegSeelenrufund Berufung sind. Weil sie selbst genau das suchen oder zumindest spüren, dass etwas in ihnen aufleuchtet, sobald sie sich mit diesen Themen beschäftigen. 

Ich spüre große Freude, Einklang mit meinem Seelenplan und Begeisterung, wenn ein Mensch mir sagt: „Ich bin endlich meinem (spirituellen) Ruf gefolgt. Ich habe XY getan. Jetzt ist es raus. Ich folge meiner Wahrheit, komme was wolle!“ 

Mein ganzes Sein jubelt dann, weil es weiß, wie weltverändernd das oft ist.

Warum eigentlich spirituell in Klammern? 

Weil das, was uns innerlich ruft, oft ein spiritueller Ruf ist — in eine Aufgabe, die es genauso ist. Eine Aufgabe, die oft sowas von jenseits des Mainstreams und der Norm ist. Darum ist es für viele schwer, diesem Ruf zu folgen, ihm zu vertrauen und ihn ins Leben zu bringen. So war es für mich auch. 

Ich habe oft schon Aussagen gehört wie: 

„Was sollen die anderen denken? Meine Familie, meine Freunde, Arbeitskollegen — sie alle kennen mich doch nur „so“. Ich kann mich doch jetzt nicht plötzlich so sensibel, so spirituell, tiefsinnig, medial etc. zeigen.“ 

„Was, wenn ich scheitere, wenn ich dem Unbekannten folge? Und dann habe ich mich gezeigt und kann nicht mehr zurück und muss die Konsequenzen tragen?“

„Was, wenn ich mich täusche, mir das alles nur einbilde, und ich mich selbst auf einen Weg führe, der in einer Sackgasse endet?“

„Was, wenn ich alle Sicherheiten verliere? Meinen Job, meine Freunde, alles, was mir lieb ist?“ 

„Was, wenn ich abgelehnt werde, beschämt, belustigt, ausgestoßen, verfolgt?“ 

Ich weiß, das sind Fragen, die oft an die Substanz gehen. Fragen, die ich mir alle selbst gestellt hatte. Und trotzdem behalte ich meinen für manche sicherlich provokanten Slogan „Lebe Dich Selbst“. Weil es mein tiefer Wunsch für jeden Menschen ist, sich von all diesen inneren Restriktionen zu befreien und wahrhaft das Leben zu leben, was ihrem Herzen Flügel gibt. 

Mir hat nur eines geholfen, mich von diesen Ängsten zu befreien: Festzustellen, dass mein Körper nichts anderes mehr kannals diesem Ruf zu folgen. Weil im gefühlten Käfig zu bleiben für mich absoluten Stillstand und inneres Sterben bedeutet hätte. Etwas in mir hatte Angst zu sterben, wenn ich mich weiterhin festhalte in einem Leben, das nicht meines war. 

Ich musste über 31 Jahre mit gestutzten Flügeln durchs Leben gehen, hatte eine Riesen Angst sie zu benutzen, selbst dann als sie mir gegeben wurden — doch als ich sie begann zu nutzen, entdeckte ich, wie viel friedlicher, freier und erfüllender das Leben sein kann. 

Diese Flügel wünscht sich meine Seele für jeden Menschen, der durch die gleiche Scheisse geht, durch die ich gegangen bin. Obwohl ich es heute nicht mehr als „Scheisse“ sehe, sondern als meine Flugbahn. Ich durfte einfach nur sehr lange Anlauf nehmen. Und diese Sicht möchte ich heute auch anderen vermitteln: die Zuversicht. 

Denn ich glaube an den Plan der Seele. Und daran, dass das Herz ihren Weg kennt. Und dass der Körper ihr Vehikel ist. Indem er sagt: „Achtung, Schmerz, nicht da lang!“ und „Jaaa, Freude, hier entlang!“.


 

Wenn du Begleitung auf diesem Weg wünschst — ich kann dich dabei unterstützen, Klarheit über deine Seelenaufgabe zu gewinnen und das Vertrauen zu entwickeln, ihr zu folgen. Sanft, in deinem Tempo. Für ein Leben, das nicht nur im Außen funktioniert, sondern sich innerlich richtig anfühlt. Schreib mir gerne eine Nachricht bei Interesse.




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Marta Jacobi

Als systemischer Coach & Wegbegleiterin unterstütze ich Menschen auf ihrem Weg in das Leben, das nicht nur nach außen hin funktioniert, sondern sich auch innerlich richtig anfühlt. Aus der Berufskrise in die Berufung. Von innen heraus.

https://www.martajacobi.de
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Sicher sichtbar werden - jenseits der Norm